Newsletter 24. Oktober 2003

Inhalt
Reges Interesse am SIG ENewsletter - weitersagen.
Prof. Dr. Alfred Donath zum Phänomen des Antizionismus.
Jeled.net - Jeled goes World Wide Web.
VSJF - Senioren am Computer.
Solidaritätsgeste des SIG zu Rosch Haschanah - die Pakete sind verteilt.
Botschafter Yaakov Levy zum Bericht von Jean Ziegler über die Situation in den palästinensischen Autonomiegebieten.
European Jewish Congress EJC mit neuem Präsidenten.
"Kleine Geschichte der Juden in Europa" von Uri Kaufmann - jetzt bestellen.
Interessante Links.


Reges Interesse am SIG ENewsletter

Das Interesse am ersten SIG ENewsletter war überwältigend und laufend kommen neue Adressen dazu. Helfen Sie mit, die SIG-Informationen noch breiter zu streuen. Sprechen Sie mit Verwandten, Freunden und Bekannten und machen Sie sie auf den ENewsletter aufmerksam. Oder noch besser; klicken Sie den "forward to" Icon auf Ihrem Mailprogramm an und leiten Sie den ENewsletter an Personen weiter, die sich dafür interessieren könnten. Anmelden ist ganz einfach: Direkt auf der SIG Website www.swissjews.org. Danke für Ihr Interesse.www.swissjews.org


Prof. Dr. Alfred Donath zum Phänomen des Antizionismus

Zu diesem Thema hat Prof. Dr. Alfred Donath einen Artikel verfasst der im Tachles vom 17. Oktober erschienen ist. Sofern Sie diesen äusserst lesenswerten Beitrag des SIG-Präsidenten nicht kennen, empfehlen wir Ihnen diesen. Sie finden ihn unter
www.swissjews.org/aufgaben/medien.html


Jeled.net - Jeled goes World Wide Web

JELED, das Unterrichtspaket aus Holland zu den jüdischen Feiertagen, wird vom SIG in deutscher Übersetzung für die Schweiz herausgegeben. JELED ist ein bunt illustriertes, kindergerechtes Unterrichtsprogramm, bestehend aus 72 Modulen für die Primarschulstufe. JELED ist spiralförmig aufgebaut, d.h. zu jedem Feiertag ist für jedes Schuljahr ein Arbeitsheft vorhanden. So können Wissen und Bezug zu den Feiertagen über sechs Jahre hinweg kontinuierlich und altersgerecht aufgebaut werden. Das Lehrmittel ist für den Religionsunterricht konzipiert, für jeden Feiertag sind ca. 3-4 Lektionen vorgesehen. Das Programm wird ab 2004 durch eine JELED.NET-Internet-Seite für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Religionslehrerinnen und -lehrer erweitert. JELED ist in den Einheitsgemeinden der deutschsprachigen Schweiz im Einsatz kann aber auch einzeln beim SIG bestellt werden. Weitere Informationen auf www.swissjews.org/aufgaben/lehrm.html oder unter Tel. 01 201 89 25.


Einstieg zum Computer für SeniorInnen beim VSJF

Seit kurzem können SeniorInnen beim VSJF erste Erfahrungen mit dem Internet und mit einfachen Programmen machen. Im Seniorenfoyer in Zürich-Enge sind zwei Computerplätze für SeniorInnen eingerichtet. Dort werden Einstiegskurse durch Freiwillige abgehalten.

Um den zahlreichen Anfragen von Interessierten noch besser gerecht zu werden, sucht der VSJF nun weitere Freiwillige. Es geht darum die SeniorInnen beim Surfen im Internet und in der Textbearbeitung mit Word zu beraten. Als engagierte Freiwillige können Sie in eine schöne und dankbare Aufgabe einsteigen, ihre Fähigkeiten einbringen und entwickeln. Interessierte melden sich bitte beim Verband Schweizerischer Jüdischer Fürsorgen VSJF, Postfach 550, 8027 Zürich bzw. Tel 01 206 30 60.

Das Angebot "Computerkurse für SeniorInnen" ist ein weiteres Pilotprojekt des VSJF, das mit unserer Hilfe auch in anderen Städten bzw. in jüdischen Gemeinden zum Zuge kommen kann.



Solidaritätsgeste des SIG zu Rosch Haschana - die Pakete sind verteilt.

Wir haben Sie im letzten ENewsletter über diese Aktion des SIG informiert. Als Geste der Solidarität mit den von Terroranschlägen betroffenen Menschen in Israel, wurden durch die Organisation Navah im Namen der Schweizer Juden 1000 Rosch Haschana Lebensmittelpakete, unter anderem in Gush Katif, Bet She’an, Afula,Netanya, Tel-Aviv und Umgebung sowie Jerusalem, verteilt. Hier zwei Beispiele von Dankesbriefen:

Meital Yonah, Afula: "I wish all the Jews of Switzerland a happy and healthy new year. May we have a year of peace and serenity. I was injured a few years ago and every day I struggle with my new reality. To know that people care and are concerned for my welfare, makes me be able to stand up and be strong. "

Tamar Zabitzky, Kfar Adumim 90618: "To the Jewish communities of Switzerland, I want to thank you very much for the symbolic present that you sent us for the New Year. It makes me so happy and I finally felt the true meaning of the phrase,” כל ישראל ערבים זה לזה”. I feel that you are all my brothers and sisters, as well as every Jew in the whole world. שנה טובה ומבורכת to you and to our nation of Israel. May G-d help us reach peace in Eretz Yisrael.”

www.navah.org.il


Botschafter Yaakov Levy zum Bericht von Jean Ziegler über die Situation in den palästinensischen Autonomiegebieten.

Der Originalbrief an die Präsidentin der UN Menschenrechtskommission

Geneva, Permanent Mission of Israel
9th October 2003

Dear Madam Chairperson,

I regret to be communicating with you once again regarding the non-professional manner in which a special rapporteur of the Commission on Human Rights is continuously discharging his duties.

I am referring to Mr. J. Ziegler, Special Rapporteur on the Right to Food, who had already contravened proper procedure in submitting his report to the press and media well before it was presented to the state-party for consideration and remarks. (cf. my letter of 18th September 2003).

Mr. Ziegler abused the credentials he possesses as special rapporteur in order to embark on a media campaign to blast the State of Israel. He has evidently been suggesting to media outlets his eagerness to debate with the Israeli Mission as Television and radio stations from different countries continue to approach the Israeli Embassy offering to debate with him in media panels.

Madam Chairperson, Mr. Acting High Commissioner, Members of the Bureau,

In an interview given on 2 October 2003 to the French Channel LCI, Ziegler showed his true colours. He openly admitted for the first time to membership in a politically biased non-governmental organization. The fact that Mr. Ziegler is a member of such an organization is in contradiction to the qualities of independence and impartiality necessary for the position of special rapporteur.

Allow me to quote from the transcript:

"Dernier point: la corruption de l'Autorité palestinienne, vous savez, moi je fais partie du comité directeur d'une organisation non-gouvernementale israélo-palestinienne qui s'appelle Alternative Information Center à Tel Aviv, où il y a des intellectuels palestiniens, des intellectuels israéliens courageux, formidables, Michel Warschavsky et bien d'utres, et j'ai les chiffres qu'il faut Les intellectuels palestiniens souvent sont extraordinairement durs pour l'organisation pour la PNA, Palestinian National Authority, ils disent «c'est la gabegie» (..) Mais dans mon rapport, comme cette autorité n'a plus aucun pouvoir quelconque sur la population civile, sur l'économie des territoires occupés, je ne peux pas en parler, je ne veux pas en parler. Ce serait tirer sur des nuages.."

Given the requirement of impartiality of a special rapporteur, I can only assume that Mr. Ziegler concealed his membership in this NGO from the Commission on Human Rights and its leadership, thus demonstrating lack of bona fide, and abusing the office of a special rapporteur and the institution of the Commission.

In light of his misrepresentation of the background for his visit, I expect that the relevant authorities will ask Mr. Ziegler to withdraw his report and that the Commission will deem his report unfit for presentation to the Commission for Human Rights as well for distribution as a UN document.

I would also expect that these same authorities would consider Mr. Ziegler unfit for future assignments as special rapporteur, or in any other capacity on behalf of the United Nations, as he has abused the neutral and impartial ground upon which a special rapporteur should base his activities.

Yours sincerely,

Yaakov Levy, Ambassador, Permanent Representativ

http://geneva.mfa.gov.il


European Jewish Congress EJC mit neuem Präsidenten.

Nach dem Rücktritt von Michel Friedman wurde am 1. Oktober 2003 an einer Sitzung in Paris das Präsidium des EJC neu bestellt. Neuer Präsident ist der Italiener Jacob Benatoff. Benatoff war bisher Präsident des European Council of Jewish Communities ECJC.

Neu nimmt Charlotte Knobloch als Vertreterin des Zentralrats der Juden in Deutschland als Vizepräsidentin Einsitz in die Leitung des EJC. Pierre Besnainou wurde zum Quästor gewählt und Gideon Bolotowsky vertritt neu die nordischen Staaten in der EJC Exekutive. Der SIG wird durch seinen Präsidenten Prof. Dr. Alfred Donath auf europäischer Ebene vertreten.

www.ejc-cje.org


"Kleine Geschichte der Juden in Europa" von Uri Kaufmann - jetzt bestellen.

In einer handlichen Taschenausgabe findet man auf rund 100 Seiten viel Wissenswertes, von den Anfängen des europäischen Judentums im Mittelalter bis heute. Ein äusserst interessantes Nachschlagwerk für den Alltagsgebrauch mit den wichtigsten Daten und zahlreichen Hinweisen zu Internetseiten. Dieses Büchlein kostet CHF 12.50 und kann bei der Buchhandlung k und k in Thalwil bestellt werden, sei es per E-Mail kundkbuch@bluewin.ch , Fax 01 720 82 11 oder Telefon 01 720 82 10.


Links

Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) befasst sich mit Rassendiskriminierung, fördert eine bessere Verständigung zwischen Personen unterschiedlicher Rasse, Hautfarbe, nationaler oder ethnischer Herkunft, Religion, bekämpft jegliche Form von direkter oder indirekter Rassendiskriminierung und schenkt einer wirksamen Prävention besondere Beachtung (Mandat der EKR laut Bundesratsbeschluss vom 23. August 1995).
www.ekr-cfr.ch

Die Kampagne der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus GRA hat in den letzten Wochen zu Diskussionen geführt. Sehen Sie sich die verschiedenen Sujets an und bilden Sie sich Ihre Meinung.
www.gra.ch

Eine Internet Seite der ADL Kommission des B'nai B'rith Zürich. Tatsachen und Argumenten mit aktuellen News rund um Nahost.
www.anti-defamation.ch

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